Silke Burmester, “Die Kriegsreporterin“ (TAZ, 12.2.2014)
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[...] eine Frau heiratet einen Mann, weil sie hofft, ihn ändern zu können, und ein Mann heiratet eine Frau, weil er hofft, dass sie sich nie ändern wird.
Rita Mae Brown, Schade, dass du nicht tot bist (1994)
[Den Frauen] wurde Geduld gegeben, ihnen wurde Aufmerksamkeit gegeben, ihnen wurde Verständnis gegeben, ihnen wurde Einfühlungsvermögen gegeben. Doch in der ganzen Geschichte wurden diese Fähigkeiten, aus welchem Grund auch immer, als Schwächen verurteilt. Jemand, der Einfühlungsvermögen zeigt, ist ein Feigling. Jemand, der geduldig ist, ist nicht aggressiv genug. Jemand, der aufmerksam ist, war früher eine Hexe. Jemand, der verständnisvoll ist, ist schwach.
Sun Bear, Leben mit der Kraft (1987)
WEIL wir wege finden wollen, wie wir antihierarchisch sein und musik machen, freundschaften und szenen entwickeln können, die auf kommunikation und verständnis basieren und nicht auf konkurrenz und kategorisierung von gut und böse.
Auszug aus dem "Riot Grrrl Manifest"
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WEIL selbstzerstörerisches verhalten (jungs ohne kondom vögeln, bis zum exzess saufen, freundinnen fallen lassen, sich selbst und andere mädchen klein machen etc.) nicht so einfach wäre, wenn wir in einer gemeinschaft leben würden, in der wir uns geliebt, erwünscht und geschätzt fühlen.
Auszug aus dem "Riot Grrrl Manifest"
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WEIL das machen/lesen/hören von coolen, uns selbst wertschätzenden und herausfordernden dingen uns helfen kann, die stärke und den gemeinschaftssinn zu entwickeln, die wir brauchen, um herauszufinden, was scheisse wie rassismus, sexismus, antisemitismus, diskriminierung aufgrund des alters, der spezies, der sexualität, des gewichts, der klasse oder körperlicher behinderungen in unserem leben anrichten.
Auszug aus dem "Riot Grrrl Manifest"
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WEIL wir andere ermutigen und selbst ermutigt werden wollen, angesichts all der unsicherheiten und des männer-sauf-rocks, der uns vermittelt, dass wir keine instrumente spielen können.
Auszug aus dem "Riot Grrrl Manifest"
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WEIL wir die fantasien einer "instant macho gun revolution" als unpraktische lügen entlarvt haben, die uns zum träumen anhalten, anstatt aus unseren träumen realität zu machen. UND WIR DAHER in einer revolution unseres eigenen alltäglichen lebens nach alternativen suchen zu der scheiss christlichen, kapitalistischen lebensweise.
Auszug aus dem "Riot Grrrl Manifest"
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In der Islamischen Republik Iran hat der einflussreiche Mullah Hodschatoleslam Kazem Sedighi den Iranern gerade erklärt, warum es auf der Welt Erdbeben gibt und Vulkane ausbrechen: Schuld daran ist aus der Sicht iranischer Erdbebenforscher nur die aufreizende Kleidung von Frauen. Nein, das ist kein Scherz: Wo Frauen sich schön keusch verhüllen und in islamische Komplettverhüllungen stecken lassen, da gibt es – so der Mullah – keine Erdbeben.
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Auch Frau zu sein, ist ein Beruf, und jeder Beruf verlangt seine Opfer. Aber eine Frau, die ihr Haus verlässt, ist von den Menschen verachtet, von den Eltern verstoßen, von Gott verdammt.
Carl Zuckmayer, Herr über Leben und Tod (1938)
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A good woman is worth two men any day when she puts her mind to it.
Gloria Naylor, Mama Day (1988)
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But those were the good girls, the ones who went to church, the ones who wanted husbands and homes and children. And they were absolutely all wrong for Link. The ones who didn't go to church were the ones with the shapely legs and the smoothbrown skins that didn't need any heavy concealing layers of powder, the ones with the artfully curled hair, the ones who didn't want husbands and children and wellkept homes. They wanted boyfriends, an endless succession of boyfriends and a perpetual good time. And they were absolutely all wrong for link too.
Ann Petry, The Narrows (1953)
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I myself have never been able to find out precisely what feminism is. I only know that people call me a feminist whenever I express sentiments that differentiate me from a doormat or a prostitute.
Rebecca West, "Mr. Chesterton in Hysterics," in: The Clarion
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Ja! Ich sehne mich nach einer erfahrenen Frau ... die die Arbeit im Haushalt von selbst sieht.
Uwe Steimle, aus einem Sketch über Kontaktanzeigen (2003)
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An actress can only play a woman. I'm an actor, I can play anything.
Whoopi Goldberg
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Woman writers have to meet many of the same problems that beset Americans. They too are conscious of their own peculiarities as a sex; apt to suspect insolence, quick to avenge grievances, eager to shape an art of their own. In both cases all kinds of consciousness - consciousness of self, of race, of sex, of civilization - which have nothing to do with art, have got between them and the paper.
Virginia Woolf
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Then the presumed neutrality of science, like that of language itself, gives way to the recognition that the categories of knowledge are human constructions. The fascination with point of view that has informed the fiction of the twentieth century and the correponding recognition of the relativity of judgement infuse our scientific understanding as well when we begin to notice how accustomed we have become to seeing life through men's eyes.
Susan Gilligan, In A Different Voice (1982)
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