John Steinbeck, Das Tal des Himmels (1969)
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Die Leute im Tal erzählten sich viele Geschichten über Junius. Manchmal verabscheuten sie ihn mit dem merkwürdigen Hass, den fleißige Leute für faule empfinden, und manchmal beneideten sie ihn wegen seiner Sorglosigkeit; oft aber hatten sie Mitleid mit ihm, weil er so planlos in den Tag hineinlebte. Niemand hätte je daran gedacht, dass er zufrieden war.
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Was liebt der Künstler? ... Seine erdachten Geschöpfe. Seine Vorstellung von der Welt. Nicht ihre kleine, armselige immer abhängige jedem Wandel unterworfene Wirklichkeit. Liebe - im schöpferischen Sinn - ist eine überpersönliche, eine ebenso zeugende wie vernichtende Kraft, sie steht in einer höheren Kategorie als unsre schwankenden Gefühle und kennt weder Furcht noch Mitleid.
Carl Zuckmayer, Herr über Leben und Tod (1938)
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