Hannah Arendt, Wahrheit und Politik
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Auch in Ländern, in denen die Staatsmacht die Nachrichtenverbreitung noch nicht monopolisiert hat, sorgen gigantische Interessenorganisationen dafür, dass sich eine Art von Staatsräson-Mentalität, die früher nur die Außenpolitik bestimmte, sich weiter Schichten der Völker bemächtigt.
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Wenn es irgend etwas gibt, das auf der Welt immer geht, dann sind es Nachrichten, und wenn es einen Durst gibt, der nie gestillt wird, dann ist es die menschliche Neugier.
Fred Vargas, Fliehe weit und schnell (2003)
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Es ist heute schwer, die Leute für eine gute Sache auf die Beine zu bringen. Welche Sache kann uns noch etwas bedeuten, da die Nachrichten jeden Tag eine abstumpfende, endlose Folge von Katastrophen zu uns bringen?
Sun Bear, Leben mit der Kraft
(1987)
"Glauben Sie mir, mein Lieber, was wir hinzudichten, ist nicht so schlimm wie das, was wir weglassen." Und dabei strich er wieder eine halbe Seite aus dem Text der Kanzlerrede heraus. "Man beeinflusst die öffentliche Meinung mit Meldungen wirksamer als durch Artikel, aber am wirksamsten dadurch, dass man weder das eine noch das andere bringt. Die bequemste öffentliche Meinung ist immer noch die öffentliche Meinungslosigkeit."
Erich Kästner, Fabian - Die Geschichte eines Moralisten (1931)
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We know too much about people in these days; we hear too much. Our ears, our minds, our mouths, are stuffed with personalities.
Henry James, Portrait of A Lady (1881)
People like to see a king uncrowned, like to see a thoroughbred racehorse beaten when he's running at the top of his form and has outrun everything in sight. They wanted to see demonstrated right before their eyes that there was no such thing as invincibility, wanted to see that the king, the top dog, the best man, has a flaw, can be beaten like them, is vulnerable like them, can be defeated, unfrocked, uncrowned, knocked down, and thus brought right down to their level.
Ann Petry, The Narrows (1953)
When he finished with the front page, he straightened up for a moment, thinking that the news didn't vary much from month to month, from year to year. [...] The Democrats were peevishly blaming the Republicans for the state the country was in; and the Republicans were peevishly blaming the Democrats for the same thing.
Ann Petry, The Narrows (1953)
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