Wolf Haas, Der Brenner und der liebe Gott
Es müssen Männer sein, die sich aufregen. Tun wir Frauen es, sind wir entweder untervögelt, haben unsere Tage oder sind in den Wechseljahren.
Silke Burmester, “Die Kriegsreporterin“ (TAZ, 12.2.2014)
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Wer im Namen von Interessen und Macht spricht, kann nicht mehr glaubwürdig sein.
Hannah Arendt, Wahrheit und Politik
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Die moderne Geschichte ist voll von Beispielen, denen die einfache Berichterstattung als gefährlicher und aggressiver empfunden wird als feindliche Propaganda. Mit anderen Worten: Das in der Politik so wichtige Unterscheidungsvermögen zwischen Freund und Feind kann nicht mehr funktionieren.
Hannah Arendt, Wahrheit und Politik
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Der Wahrheit ist mit dem Lügner besser gedient als dem Verlogenen, der auf seine eigenen Lügen hereingefallen ist.
Hannah Arendt, Wahrheit und Politik
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Auch in Ländern, in denen die Staatsmacht die Nachrichtenverbreitung noch nicht monopolisiert hat, sorgen gigantische Interessenorganisationen dafür, dass sich eine Art von Staatsräson-Mentalität, die früher nur die Außenpolitik bestimmte, sich weiter Schichten der Völker bemächtigt.
Hannah Arendt, Wahrheit und Politik
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Was haben Stasi, Atomwirtschaft und Musikindustrie gemeinsam? Sie haben ihre Leute in der Regierung plaziert.
Berthold Seliger (Im Newsletter 7/2012)
Und wie der Historiker immer geneigt sein wird, von Freiheit nicht allzu viel zu halten, so wird der Politiker immer dazu neigen, es mit der Wahrheit nicht genau zu nehmen und mit Tatbeständen nach Belieben umzuspringen.
Hannah Arendt, Wahrheit und Politik
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- Harry, es ist in Ordnung, seine Gefühle mitzuteilen. / - Verdammt nochmal, das weiß ich. Es ist auch in Ordnung, sie nicht mitzuteilen. Wozu ist das gut, Fair? Und wo ist die Grenze zwischen mitteilen und jammern?
Rita Mae Brown & Sneaky Pie Brown, Herz Dame sticht (1998)
Sie besaß etwas, was sie nicht hatten: Zeit. Natürlich besaßen sie etwas, was sie nicht hatte: Geld. Sie konnte sich nicht vorstellen, wie man beides haben konnte.
Rita Mae Brown & Sneaky Pie Brown, Herz Dame sticht (1998)
- Du liebst niemanden.
- Ist das schlimm?
- Nicht jeder ist ein Liebender. Nicht jeder braucht jemand anderen, um vollkommen zu sein.
- Ich werde einfach weiter ich sein. Sie hatte es schon immer gewusst, ihr ganzes Leben lang.
Ich bin eine Forscherin. Ich gehe allein.
- Nicht jeder ist ein Liebender. Nicht jeder braucht jemand anderen, um vollkommen zu sein.
- Ich werde einfach weiter ich sein. Sie hatte es schon immer gewusst, ihr ganzes Leben lang.
Ich bin eine Forscherin. Ich gehe allein.
William Nicholson, Der Orden der Edlen Krieger: III - Norman (2008)
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[...] eine Frau heiratet einen Mann, weil sie hofft, ihn ändern zu können, und ein Mann heiratet eine Frau, weil er hofft, dass sie sich nie ändern wird.
Rita Mae Brown, Schade, dass du nicht tot bist (1994)
Ist dir je aufgefallen, dass Freunde einen lieben, weil man ist, wie man ist? Liebhaber versuchen einen zu verändern, wie sie einen haben wollen.
Rita Mae Brown, Schade, dass du nicht tot bist (1994)
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Man dachte zweimal, bevor man sprach, insbesondere wenn man beabsichtigte zu sagen, was man dachte.
Rita Mae Brown, Schade, dass du nicht tot bist (1994)
Es war schon erstaunlich, dass Menschen beim ersten Zusammentreffen scheinbar ganz anders aussahen als später, wenn man sie einmal kennen gelernt hatte.
Volker Klüpfel & Michael Kobr, Milchgeld (2005)
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Ich versuche zu verstehen, was die Leute wirklich wollen, und helfe ihnen, es dann auch zu tun. Das bedeutet beraten. Wenn jemand den Bruch will, helfe ich ihm. Wenn er ihn am nächsten Tag kitten will, helfe ich ihm auch.
Fred Vargas, Fliehe weit und schnell (2003)
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Werfen Sie jemandem vor, er sei blöd, und er wird Ihnen antworten, dass er stolz darauf ist. Ein gewöhnlicher Verteidigungsreflex, ganz unabhängig vom Gegenstand des Vorwurfs.
Fred Vargas, Fliehe weit und schnell (2003)
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Ohne die Vertreter der Polizei beschuldigen zu wollen, heute genau wie damals die Tatsachen zu verfälschen, um die Wahrheit zu verschleiern, mag dieser kleine historische Rückblick dazu beitragen, die Bürger daran zu erinnern, dass der Staat seine eigene Wahrheit hat, die die Wahrheit nicht kennt, und dass er sich zu allen Zeiten auf die Kunst der Verheimlichung verstanden hat.
Fred Vargas, Fliehe weit und schnell (2003)
Wer Quote säht, wird Panik ernten.
Fred Vargas, Fliehe weit und schnell (2003)
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